A Drummer´s Diary

Freitag, 26. Oktober 2018

Samstag, 13. Oktober 2018

Fürwahr ein goldener Oktober!

Heute hatten wir wieder das reinste Sommerwetter! Das haben wir für drei ausgiebige Spaziergänge genutzt!

Auf der zweiten Morgenrunde trafen wir "Santi" (eigentlich heißt er Santiago nach dem berühmten Wallfahrtsort). Sein Herrchen stellte ihn als "Straßenköter aus Portugal" vor und mein Frauchen antwortete: "Das ist Pino, Straßenköter aus Rumänien." Aber wir zwei verstehen uns gut!




Für einen Hund, der noch vor ein paar Monaten in der "Smeura" gelebt hat, bin ich inzwischen wirklich chic, wie man hier sehen kann:




Mittags haben Frauchen und ich uns eine Siesta gegönnt und danach gab es für mich ein Stück Ochsenziemer. Damit bin ich ganz allein in den Garten gelaufen und habe es mir auf dem Rasen liegend schmecken lassen. So mutig bin ich erst seit ein paar Tagen. Erst später ist Frauchen auch in den Garten gekommen und hat Laub zusammengerecht.

Am späteren Nachmittag sind wir noch eine große Runde durch die goldene Oktobersonne gelaufen. Die Temperaturen sind zwar noch sommerlich, aber am Licht und natürlich an den Blättern merkt man, dass wir eigentlich schon Herbst haben.








 
Frauchen sagt, bald kommt die Zeit der Martinslampen!








Samstag, 6. Oktober 2018

Was für ein herrlicher Herbsttag!

Sandalenwetter im Oktober bei sonnigen 24°!

Nach einer frühen Nachmittagsrunde durch Wald und Feld mit "Pinolino Tölerino" habe ich mich zum Lesen in den Garten gelegt. Kurz darauf kam mein Hund auch in den Garten und legte sich neben den Liegestuhl, verzog sich aber bald wieder in die Wohnung. Als ich mir dann einen Kaffee geholt habe, nahm ich ein Stück Ochsenziemer (Pinos bevorzugtes Leckerli) mit in den Garten. Da gab es für Pino kein Halten mehr und er hat sich auf den Rasen gelegt und genüsslich gekaut, bis alles verputzt war. Es war das erste Mal, dass er sich im Garten hingelegt hat!

































Sonntag, 26. August 2018

Ich war eingeladen!

Gestern war ein anstrengender, aber auch sehr schöner Tag, denn Frauchen und ich (!) waren bei Freunden zu einer Gartenparty eingeladen.



Am frühen Nachmittag sind wir mit dem Bus in den Düsseldorfer Norden gefahren. Beim Einsteigen musste Frauchen etwas nachhelfen, doch dann habe ich die viertelstündige Busfahrt gut gemeistert, obwohl der Bus wegen des Fortuna-Heimspiels ziemlich voll war.

Als wir ankamen, musste ich mit Frauchen in ein fremdes Haus gehen und wurde sogleich von zwei mir unbekannten Dackeln stürmisch begrüßt. Da habe ich erstmal recht zurückhaltend reagiert.

Der kleinere der beiden, Dackelwelpe Emil, war der Grund für die Feier, denn er ist Anfang des Monats aus der Wurfkiste in sein neues Zuhause eingezogen.




Nach und nach kamen immer mehr Gäste an und schließlich waren wir rund zehn Hunde verschiedener Größe und mehr als doppelt so viele Zweibeiner vom Kindergarten- bis zum Seniorenalter.

Das Tolle war, dass wir Vierbeiner alle die ganze Zeit ohne Leine im Garten laufen und toben durften und uns dabei prima vertragen haben!










Zwischendurch bin ich aber immer mal wieder zu Frauchen gelaufen. Ich musste mich doch vergewissern, dass sie in dem ganzen Gewusel nicht ohne mich weggehen wollte!
Als Frauchen mal im Bad war, habe ich mich sicherheitshalber vor die Tür gestellt und gewartet, bis sie wieder herauskam.







Wenn wir gerade mal nicht gerannt sind, habe ich mich ein wenig gärtnerisch betätigt und den Rasen vertikutiert, einige Sträucher mit ein paar Tropfen Flüssigdünger versorgt und in einem Beet die Erde etwas aufgelockert. Frauchen meinte, da habe sie wohl wieder einen "dog with green paws" erwischt.

Nach mehreren Stunden war ich dann doch etwas müde und obwohl ich mich bisher trotz Abschalttrainings außerhalb der Wohnung nicht hingelegt habe, musste ich dringend mal meine Pfoten entlasten.




Es war nicht gerade die bequemste Stelle, die ich dafür gewählt habe, aber von dort aus hatte ich den Grill gut im Blick. Die Zweibeiner hatten nämlich ihre Kuchenschlacht beendet und fingen an, Würstchen zu grillen und das roch vielversprechend! Dummerweise waren die Würstchen nicht für uns Hunde gedacht, aber Frauchen hat mir dann doch ganz dezent ein Mini-Grillwürstchen zukommen lassen. Es hat eben Vorteile, ein Frauchen zu haben!




Als es dunkel wurde, zogen sich die verbliebenen Gäste ins Wohnzimmer zurück und ich bin mutig mitgegangen. Ich war so müde, dass ich mich ins nächstbeste Körbchen gelegt habe. Dummerweise war das für Dackel gedacht und deshalb zu klein für mich. Da habe ich ich mich einfach in Frauchens Nähe auf den Boden gelegt und bin dort eingeschlafen.

Als es Zeit zum Aufbruch wurde, hatten wir Glück und wurden netterweise mit dem Auto nach Hause gefahren. Dort habe ich nur noch eine Kleinigkeit gefressen und mich danach gleich zum Schlafen zurückgezogen.

Es war ein wunderbarer Tag und Frauchen war sehr stolz auf mich!

Montag, 20. August 2018

Hallo, ich bin Pino



Vor gut drei Wochen habe ich meine neue Stelle als Frauchens persönlicher Fitnesstrainer angetreten!

Ich bin ca. 6 Jahre alt und komme aus Rumänien, aus dem riesengroßen Tierheim "Smeura". Ende Mai durfte ich ausreisen und ins Tierheim Düsseldorf umziehen, wo ich "Olli" genannt wurde. Dort hat Frauchen mich gefunden, und das kam so:

Am 25. Juni musste mein Vorgänger Bailey, mit dem Frauchen acht Jahre lang sehr harmonisch zusammengelebt hatte, leider diese Welt verlassen. Frauchen war sehr traurig und hat vier Wochen lang überlegt, ob sie sich nach einem neuen Hund umsehen sollte. In der Zeit hat sie jedoch festgestellt, dass ein Leben ohne Hund ein Hundeleben ist und dann doch im Internet auf den Seiten verschiedener Tierheime gestöbert. Dabei bin ausgerechnet ich, der nicht mehr ganz junge rumänische "Angsthund", ihr aufgefallen!



Gleich am nächsten Tag, dem 23.7., ist sie dann trotz Temperaturen von gut 30° ins Tierheim gekommen und an allen Zwingern vorbeigegangen, hat mich jedoch nicht entdecken können und schließlich nach mir gefragt. Glücklicherweise geriet Frauchen an die Hundetrainerin des Tierheims, Frau Grisorio, die mich gut kannte und gleich bereit war, mich aus dem Zwinger zu holen. Sie und Frauchen haben sich unterhalten und dann durfte ich - doppelt gesichert mit Geschirr und Halsband - mit Frauchen einen Spaziergang durch den Wald machen. Frauchen fand, dass ich einigermaßen leinenführig sei (gut, dass die Tierheim-Leute das mit mir geübt hatten!), Jogger und Fahrräder gelassen registrierte und an Kindern neutral vorbeiging und war recht zufrieden mit mir.




Nach unserem Spaziergang haben die Trainerin und Frauchen sich auf eine Bank gesetzt und weiter geredet, während Frauchen mich gestreichelt hat. Ich hatte für den 25. noch einen Termin bei der Tierärztin zur Zahnreinigung und Abgabe-Untersuchung. Frau Grisorio schlug vor, Frauchen könne mich am 27. für eine "Probewohnwoche" abholen. Den Vorschlag fand Frauchen gut.




Am 27. kam Frauchen dann bei 36° tatsächlich mit dem Herrchen von "Bruno Briard", der uns netterweise gefahren hat, um mich abzuholen und es begann eine spannende und anstrengende Probewoche.

Ich musste mich an eine völlig neue Umgebung gewöhnen, Frauchens Spielregeln lernen, mal allein zu Hause bleiben, mit Frauchen einen Busausflug zur Rheinfähre machen, in der Quelle im Wald Wassertreten, viele neue Hunde vom Yorkie bis zur Irischen Wolfshündin kennenlernen (ich bin zu allen anderen Hunden freundlich), mit Frauchen bei Bekannten zu Besuch gehen, mich kämmen lassen... Eben das volle Programm! Und natürlich bin ich unermüdlich mit Frauchen spazieren gegangen, obwohl sie meinte, so fit wolle sie nun auch wieder nicht werden und sie habe wirklich nicht vor, für einen Halbmarathon zu trainieren!




Als die Probewoche um war, hat Frauchen beschlossen, dass ich bleiben darf und ist ohne mich ins Tierheim gefahren, um die Formalitäten zu erledigen. Da ihr der Name "Olli" für mich nicht passend erschien, hat sie mich Pino genannt.

Jetzt bin ich also ein Hund mit einem Zuhause!

Vorgestern sprach uns eine Dame an und sagte, ich sei aber ein hübscher Hund. Als Frauchen ihr erzählte, sie habe mich vor drei Wochen aus dem Tierheim geholt, meinte sie: "Das haben Sie gut gemacht!" Finde ich auch!