A Drummer´s Diary

Mittwoch, 13. Juni 2018

Ausflug zum Achtjährigen


Gestern war es genau acht Jahre her, dass Frauchen mich aus dem Tierheim geholt hat!

http://adrummersdiary.blogspot.com/2010/06/ich-bin-der-zukunftige-hund.html

Ich habe überlegt, wie wir diesen denkwürdigen Tag entsprechend begehen könnten und mich dann für einen gemeinsamen Ausflug entschieden.

Vorgestern ging es mir nämlich gar nicht gut, ich hatte arge Schmerzen, konnte kaum laufen und hatte Probleme, meine rechte Hinterpfote richtig aufzusetzten. Geschlafen haben wir auch nicht viel. Frauchen war sehr besorgt und befürchtete, mein letztes Stündlein sei gekommen. Da bot sich doch ein Ausflug zum Tierarzt geradezu an!

Netterweise hat uns das Frauchen von Lilly und Amigo sofort angeboten, mit uns in die Praxis zu fahren!

Ich bekam mein altes Geschirr angezogen, damit Frauchen mir besser ins Auto helfen konnte. So gerüstet standen wir dann an der Straße und als ich das Auto mit meinem "Pflegefrauchen" und meinen beiden Kumpels darin sah, wedelte ich gleich in freudiger Erwartung.

Auf der Fahrt habe ich interessiert die Aussicht und die Gesellschaft genossen. Die Action in der Praxis fand ich auch spannend, so viele unbekannte Vier- und Zweibeiner! Wer mich in dieser anregenden Umgebung gesehen hat, hätte denken können, Frauchen habe sich meinen schlechten Zustand nur eingebildet!

Als wir an der Reihe waren, wurde ich untersucht und geröntgt. Wie immer habe ich das alles sehr brav über mich ergehen lassen. Das Röntgenbild zeigte, dass ich hochgradige Spondylose in der Lendenwirbelsäule habe. Da ich inzwischen ein alter Herr bin, meinten der Tierarzt und auch Frauchen, dass eine OP nicht indiziert sei.

Ich bekam dann erst eine Spritze und wurde dann noch "gequaddelt", was wirklich sehr unangenehm war und mir doch einige Schmerzlaute entlockt hat. Als die Piekserei endlich vorbei war, habe ich mich kräftig geschüttelt und diesen unschönen Teil unseres Ausfluges damit schnell abgehakt. Immerhin konnte ich mich danach gleich wieder besser bewegen.

Frauchen bekam dann noch Hinweise zu meiner Schmerzmittel-Therapie und war sehr froh, mich wieder mitnehmen zu können.

Als wir zu Hause waren, bin ich gleich in meinem "pfotenbetriebenen Whirlpool" gehüpft und habe ein wenig geplanscht.

Mir gefällt es bei meinem Frauchen und ich habe beschlossen, noch länger zu bleiben!

 
Ich finde, wir haben unser achtjähriges Zusammensein angemessen gefeiert. Bis auf die Spritzen war es doch ein netter Ausflug!




Samstag, 31. März 2018

Trommeln und "Heimatkunde"

In der Aula der Maxschule hängt ein großes historisches Foto von der Schulstraße mit der Maxkirche.




Vor einigen Wochen saß ich dort mit meinen Trommelanfängern aus den Klassen 1 und 2, als mich plötzlich eine Schülerin fragte: "Ist das die Schulstraße? Die Häuser sehen doch ganz anders aus!"

Ich habe ihr dann erklärt, dass diese Aufnahme wohl über hundert Jahre alt ist, was man auch daran sehen könne, dass die Leute auf dem Bild ganz anders angezogen sind als wir heute. Inzwischen seien neue Häuser gebaut worden. Die Maxkirche aber konnten die Kinder auf dem Foto erkennen.

Ein Schüler wollte wissen, ob es damals schon die Maxschule gegeben habe. Ich erzählte, dass unsere Maxschule eine sehr alte Schule ist, die es schon seit mehr als dreihundert Jahren gibt und dass das Schulgebäude, in dem wir heute sind, 1856 gebaut wurde, also schon über 160 Jahre alt ist.

Da fragte mich ein Erstklässler: "Warst Du damals auch schon hier?"


Montag, 11. Dezember 2017

Schnee!











 

Gestern sind wir tatsächlich über eine Stunde lang durch den Schnee gelaufen. Ganz schön anstrengend! Ich bin zwischendurch sogar ein wenig gerannt wie in alten Zeiten! Schnee fand ich schon immer toll und inzwischen wirken wohl auch meine Herz- und Schilddrüsenmedikamente.

Damit ich mich nicht übernehme, hat Frauchen mich dann vorsichtshalber wieder an die Leine genommen.

Abends ist bei uns wegen des Wetters sogar der Satelliten-Empfang ausgefallen. Machte aber nichts, da haben wir eben eine DVD angeschaut und außerdem waren wir nach dem tollen Spaziergang ohnehin früh im Körbchen.

Heute haben wir Schneeregen und Matsch - gut, dass wir gestern das Winterwetter optimal genutzt haben!

Sonntag, 10. Dezember 2017

Zweiter Advent




















So sah es eben in unserem Garten aus!

Schon pünktlich zum 1. Advent hatten wir einen Hauch von Schnee und auch gestern hat es ein wenig geschneit.

Als wir heute Morgen gegen 7.45 zur Morgenrunde aufbrachen, war davon nicht mehr viel übrig, aber jetzt fällt der Schnee in dicken Flocken und es weht heftig.

Vorhin hat mir Frauchen ein Büffelhaut-Kauröllchen gegeben und damit lege ich mich am liebsten in den Garten. Angesichts des Schnees habe ich mich aber dann entschieden, es heute lieber im Stehen zu verzehren.

Gleich werde ich mein Frauchen an die Leine nehmen und dann werden wir durch den Schnee stapfen, denn für abends prophezeit der Wetterbericht Regen und Sturm, da könnte es draußen für längere Spaziergänge zu ungemütlich werden.

Montag, 16. Oktober 2017

Furchtbarer Vormittag

Seit Samstag ist noch einmal der Sommer zurückgekommen und als Frauchen heute auf der Morgenrunde mit mir zur Bushaltestelle ging, hoffte ich auf einen schönen Ausflug.

Aber weit gefehlt, denn wir fuhren zur Tierärztin. Nun gehe ich dort ja nicht ungern hin, denn bis jetzt war ich da immer nur zum Impfen. Doch heute wurde ich in der Praxis lange malträtiert!

Zunächst ging es auf die Waage. Das Ergebnis war erfreulich, ich habe im letzten Jahr ein Kilo abgenommen.

Dann wurde ich auf den Tisch gehoben und der Ärger begann. Außer der Untersuchung vor dem Impfen mit Fieber messen (mag ich gar nicht!), Herz und Lunge abhören, Ohren und Zähne nachsehen hat Frauchen noch Maniküre und Pediküre machen lassen. Fand ich auch nicht schön! Auf Nagellack hat Frauchen glücklicherweise verzichtet.

Was aber richtig schlimm war: Schon im letzten Jahr hatte ich eine Zyste am Hals und die musste erneut punktiert werden. Diesmal kamen drei Spritzen voll klarer Flüssigkeit heraus und ich habe regelrecht geweint und gewinselt. Das hatte Frauchen noch nie von mir gehört. Aber es half nichts, ich musste diese schreckliche Prozedur über mich ergehen lassen.

Und dann wurde mir noch Blut abgenommen! Die Tierärztin meinte, in meinem Alter (nicht sehr charmant, nicht wahr?) wäre das nun einmal angesagt und außerdem wollte sie sichergehen, dass die Zyste nicht im Zusammenhang mit einer Schilddrüsenerkrankung steht. Zudem brauche ich in Zukunft eventuell Herztabletten, denn meine Herznebengeräusche, die schon vor zwei Jahren diagnostiziert wurden, sind natürlich nicht besser geworden. Es ist eben nichts, wenn man alt wird! 

Danach durfte ich dann endlich wieder vom Tisch herunter und bekam ein paar wohlverdiente Leckerli. Als Frauchen die Rechnung bezahlt hat, war es für sie auch kein schöner Ausflug mehr...

Mit Bahn und Bus ging es dann nach Hause, denn Frauchen wollte mir nach der ganzen Prozedur keinen langen Spaziergang mehr zumuten. Ich habe mich dann mit einer Kaustange und anschließendem Mittagsschlaf von diesem furchtbaren Vormittag erholen müssen.

Nun warten wir auf die Blutergebnisse und sehen dann weiter.